Warum meine Laterne abseits von Social Media leuchtet

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Vielleicht hast du dich schon gewundert, warum du mich nicht auf den großen, bunten Jahrmärkten des Internets findest. Kein Instagram-Feed, kein TikTok-Video, kein schnelles Scrollen zwischen Tür und Angel.

Das hat einen einfachen Grund: Geschichten brauchen Zeit, Ruhe und Tinte. Und keine schnelllebigen Algorithmen.

Versteh mich nicht falsch – der Austausch mit dir und anderen Lesern ist mir unglaublich wichtig. Aber ich habe gemerkt, dass die digitale Welt da draußen oft sehr laut, sehr schnell und sehr flüchtig geworden ist. Man wirft einen Gedanken hinein, und im nächsten Moment ist er schon im Strudel der nächsten Neuigkeiten verschwunden.

Gerade in unserer heutigen Zeit, in der neue Technologien wie die Künstliche Intelligenz die Gemüter erhitzen, wird der Ton im Netz oft rau. Es wird schnell geurteilt und gestritten.

Ich sehe das gelassener: Der Wandel und das Aufkommen neuer Wunderwerkzeuge sind so alt wie die Menschheit selbst. Schon im viktorianischen London feierte man den Fortschritt und bangte gleichzeitig vor ihm.

Für mich gilt: Jeder kreative Kopf muss seinen eigenen Weg wählen dürfen, wie er arbeitet und welche Werkzeuge er nutzt – ohne dafür verurteilt zu werden. Ich verurteile nicht.

Doch um Welten auszutüfteln und neue Fähigkeiten zu erlernen, wie das geduldige Zeichnen meiner Cover auf dem iPad, brauche ich schlichtweg Fokus. Ich möchte meine Energie nicht in die lauten Debatten oder das Füttern eines Algorithmus stecken, sondern in das Erschaffen von Geschichten, in die du tief eintauchen kannst.

Mein digitales Arbeitszimmer – ein Ort zum Verweilen

Diese Website ist mein Gegenentwurf zum schnellen Scrollen und zum Lärm der Plattformen. Betrachte sie als ein gemütliches Arbeitszimmer bei Kerzen- oder Laternenlicht.

  • Hier gibt es keinen Zeitdruck: Die Artikel im Welten-Lexikon laufen nicht weg.
  • Hier gibt es keine Ablenkung: Du kannst in Ruhe stöbern, Zitate lesen oder schauen, woran ich gerade arbeite.
  • Echter Austausch: Wenn du mir schreiben magst, gibt es hier bald ein Gästebuch oder mein Postfach. Ein Brief – und sei er digital – ist mir tausendmal lieber als ein flüchtiges „Gefällt mir“.

Schön, dass du den Weg hierher gefunden hast. Nimm dir einen Tee, lehn dich zurück und lass uns die Zeit für einen Moment anhalten.


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